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	<title>DRM &#8211; Patriks Blog</title>
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		<title>Die drei Freiheiten eines Gamers</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrik Schönfeldt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 May 2012 08:51:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Games]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[DRM]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
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		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Verbraucherschutz steckt im Bereich Videospiele in den Kinderschuhen. Tendenzen, welche Rechte Spieler erwarten, sind vor allem in der Empörung über Negativbeispiele deutlich. An dieser Stelle möchte ich mich in einer positiven Definition versuchen: Ein Videospieler verdient das Recht, bezahlte Videospiele jederzeit und ohne weitere Bedingungen möglichst vollständig zu nutzen, den Grad der Öffentlichkeit beim Spielen &#8230; <a href="https://patrikschoenfeldt.de/2012/05/die-drei-freiheiten-eines-gamers/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Die drei Freiheiten eines Gamers</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Verbraucherschutz steckt im Bereich Videospiele in den Kinderschuhen. Tendenzen, welche Rechte Spieler erwarten, sind vor allem in der Empörung über Negativbeispiele deutlich. An dieser Stelle möchte ich mich in einer positiven Definition versuchen:</p>
<blockquote><p>
Ein Videospieler verdient das Recht,</p>
<ol>
<li>bezahlte Videospiele jederzeit und ohne weitere Bedingungen <ins datetime="2012-05-16T18:23:44+00:00">möglichst</ins> vollständig zu nutzen,</li>
<li>den Grad der Öffentlichkeit beim Spielen selbst zu wählen,</li>
<li>Verbesserungen und Modifikationen zu erstellen und nutzen.</li>
</ol>
</blockquote>
<p>Die erste Freiheit<sup>[<a href="#die-drei-freiheiten-eines-gamers-n-1" class="footnoted" id="to-die-drei-freiheiten-eines-gamers-n-1">1</a>]</sup> würde ich als <em>„Recht auf Eigentum“</em> bezeichnen, die dritte als <em>„Recht auf Kreativität“</em>. Die zweite Freiheit umfasst sowohl das Recht auf Privatsphäre als auch das Recht, andere am eigenen Spiel Teil haben zu lassen. Hierfür passend wäre die wenig prägnante Formulierung <em>„Recht auf Datenschutz oder selbstbestimmte Teilhabe anderer“</em>. Ich werde sie vorerst <em>Recht auf Datenschutz und Gemeinschaft</em> nennen, mit der Anmerkung, dass die erwünschte Gemeinschaft selbst gewählt wird und eine ausschließliche Gruppe darstellen kann.</p>
<p><span id="more-376"></span></p>
<h3>Recht auf Eigentum</h3>
<p>Wenn ein Spieler Geld bezahlt, sollte ihm das, wofür er bezahlt hat, auch wirklich gehören. Und zwar unabhängig von weiteren Bedingungen wie dem Zeitpunkt, an dem das passiert ist. Die Funktionsfähigkeit von Spielen sollten nicht verfallen oder von der Funktionsfähigkeit von Servern des Anbieters abhängig sein. Ebenfalls kritisch zu sehen sind bereits auf dem <a href="http://vdvc.de/blog/2012/05/15/ddd-das-drama-um-on-disc-dlc/">Datenträger befindliche Inhalte</a>, die aber nachträglich ein (weiteres) Mal bezahlt werden müssen (On-Disk-DLC).</p>
<h3>Recht auf Datenschutz und Gemeinschaft</h3>
<p>Der Anbieter eines Spiels sollte nur die für den Betrieb wirklich essenziell benötigten Daten obligatorisch erheben und diese löschen, sobald sie nicht mehr benötigt werden. Statistiken über Hardware und Spielverhalten des Nutzers sollten nur auf freiwilliger Basis erstellt werden, nicht aber ohne dessen explizite Einwilligung. Dies gilt insbesondere auch für an Spiele mit angegliederten „sozialen Funktionen“, die z.B. in Form von <em>Achievements</em> Einblick in die Vorlieben des Spielers erlauben.</p>
<p>Auf der anderen Seite sollte der Spieler aber auch das Recht besitzen, seine Freunden, Bekannte oder jeden beliebigen anderen an seinem Spiel Teil haben zu lassen. Hiermit sind nicht nur Spielberichte oder <em>Lets-Plays</em> gemeint, sondern auch das Spiel mit mehreren, selbst gewählten Personen. Es sollte immer möglich sein, sich mit seinen Mit- und Gegenspielern zu verabreden.</p>
<h3>Recht auf Kreativität</h3>
<p>Ein wichtiges Element des Spiels ist das der Abwandlung. Viele heute bekannte Spiele sind nicht von Professionellen sondern von Fans erdacht worden, als bekannte Beispiele seien nur „DotA“ und „Counter-Strike“ genannt. Auch <em>Leveldesign</em> ist ein kreatives Element des Videospiels, welches nicht immer ausreichend gewürdigt wird. Positiv kann z.B. „Portal 2“ hervorgehoben werden, das seit neuestem einen sehr einfach zu bedienenden Editor besitzt. Auf der anderen Seite gibt es aber Beispiele, in denen Entwickler die eigenen Fans als Konkurrenz sehen und gegen deren Kreativität vorgehen. Aber es gibt auch Titel wie, die (erst) durch Verbesserungen von Fans gut geworden sind und deren Entwickler sogar sogenannte <em>Fan-Patches</em> empfehlen; hierzu zählen „Gothic 3“ und „Vampires the Masquerade – Bloodlines“.</p>

<ol class="footnotes">
	<li class="footnote" id="die-drei-freiheiten-eines-gamers-n-1"><strong><sup>[1]</sup></strong>Von Freiheiten spreche ich in Anlehnung an die vier Freiheiten der Free Software Foundation.<a class="note-return" href="#to-die-drei-freiheiten-eines-gamers-n-1">&#x21A9;</a></li></ol>
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		<title>Onlinezwang (mal wieder)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrik Schönfeldt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 May 2012 05:59:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Games]]></category>
		<category><![CDATA[DRM]]></category>
		<category><![CDATA[Planet VDVC]]></category>
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					<description><![CDATA[Es hat schon seinen Grund, warum ich nicht mal überlegt habe, mir Diablo 3 zu kaufen. Denn obwohl das Spiel einen Einzelspielermodus bietet, muss man ständig mit den Servern von Blizzard verbunden sein, um spielen zu können. Und – wie erwartet – sind eben diese gleich zum Release des Spiels ausgefallen. Onlinezwang, wie man ihn &#8230; <a href="https://patrikschoenfeldt.de/2012/05/onlinezwang-mal-wieder/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Onlinezwang (mal wieder)</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_359" aria-describedby="caption-attachment-359" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/600x.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="http://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/600x-300x168.jpg" alt="" title="Diablo 3 Serverueberlastung" width="300" height="168" class="size-medium wp-image-359" srcset="https://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/600x-300x168.jpg 300w, https://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/600x.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-359" class="wp-caption-text">Erster Screenshot aus Diablo 3</figcaption></figure>Es hat schon seinen Grund, warum ich nicht mal überlegt habe, mir <em>Diablo 3</em> zu kaufen. Denn obwohl das Spiel einen Einzelspielermodus bietet, muss man ständig mit den Servern von Blizzard verbunden sein, um spielen zu können. Und – wie erwartet – sind eben diese gleich zum Release des Spiels ausgefallen. Onlinezwang, wie man ihn kennt. Die <a href="http://www.gamestar.de/spiele/diablo-3/news/diablo_3,44357,2567786.html">Gamestar nimmt es mit Humor</a> und präsentiert ebenfalls wenig überrascht den ersten Screenshot.</p>
<p>Ich persönlich halte jeden, der jetzt mit original Datenträger vor seinem Computer sitzt und nicht spielen kann, für einen Sieg der Cracker-Szene – ganz besonders diejenigen, die extra Urlaub für das Spiel genommen haben. Und um ehrlich zu sein, halte ich es für moralisch durchaus vertretbar, selber nachzubessern, damit man das bezahlte Spiel auch starten kann. Eigentlich aber ist es traurig, dass es überhaupt möglich sein kann, mit Softwareschnippseln aus irgendwelchen oft dubiosen Quellen sein Spielerlebnis zu verbessern.</p>

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		<title>DRM und kulturelle Verantwortung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrik Schönfeldt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 May 2012 06:11:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Software]]></category>
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		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[DRM-Maßnahmen werden immer strenger, Gebrauchthandel soll unterbunden werden. Während auf dem PC zum Alltag gehört, dass bezahlte Spiele via Steam, Origin und Co an den Erstnutzer gebunden werden, sollen Gerüchten zufolge sowohl auf der nächsten XBox als auch auf der nächsten Playstation keine gebrauchten Games mehr laufen. Während diese technischen Maßnahmen den Spieler per Software &#8230; <a href="https://patrikschoenfeldt.de/2012/05/drm-und-kulturelle-verantwortung/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">DRM und kulturelle Verantwortung</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>DRM-Maßnahmen werden immer strenger, Gebrauchthandel soll unterbunden werden. Während auf dem PC zum Alltag gehört, dass bezahlte Spiele via Steam, Origin und Co an den Erstnutzer gebunden werden, sollen Gerüchten zufolge sowohl auf der nächsten XBox als auch auf der nächsten Playstation keine gebrauchten Games mehr laufen. Während diese technischen Maßnahmen den <a href="http://www.zeit.de/digital/games/2012-04/games-kopierschutz-vertrauen/">Spieler per Software entmündigen</a>, fordert Crysis-Entwickler Crytek ein gesetzliches <a href="http://www.gulli.com/news/18680-entwicklerstudio-crytek-fordert-verbot-von-gebrauchtspielen-kommentar-2012-04-27">Verbot von Gebrauchtspielen</a>.</p>
<p>Auf diese Weise untergräbt die Branche, die so sehr um die <a href="http://spielkultur.ea.de/kategorien/jugendschutz/wieder-killerspieldebatte-bei-nominierungen-zum-deutschen-computerspielpreis">Akzeptanz „ihres“ Mediums als Kulturgut</a> kämpft, eben diesen Anspruch, den sie selber stellt. Kultur lehrt sehr viel über die Gesellschaft, was sie denkt, fühlt und fürchtet. Nicht nur dort, wo vermutlich jeder es erwartet, sondern auch in Horrorfilmen und Ego-Shootern. Gozilla zum Beispiel ist Symbol für die zerstörerische Gewalt nuklearer Waffen, unter deren Eindruck sich Japan in den 1950er Jahren befand, King Kong greift die Sklaverei in Amerika als Thema auf und SiFi-Shootern thematisieren typischerweise die Ambivalenz von Nutzen und Gefahr neuer Technologie. Kultur ist Teil des gesellschaftlichen Gedächtnisses, kein Wegwerfprodukt. Daher wird sie in Museen, Archiven und  Bibliotheken für die Nachwelt bewahrt. Sie bildet ab, was die Gesellschaft bewegt, und behandelt ihre Ängste.<span id="more-334"></span></p>
<p><figure id="attachment_336" aria-describedby="caption-attachment-336" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/Copyright-Gap.png"><img decoding="async" src="http://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/Copyright-Gap-300x182.png" alt="" title="Copyright-Gap" width="300" height="182" class="size-medium wp-image-336" srcset="https://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/Copyright-Gap-300x182.png 300w, https://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/Copyright-Gap.png 520w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-336" class="wp-caption-text">Quelle: Spiegel Online (Beschriftung ergänzt)</figcaption></figure>Während US-Forscher kritisieren, dass lange <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,829393,00.html">Schutzfristen der Verfügbarkeit von Büchern schaden</a>, ist das Bild bei digitalen Medien viel dramatischer. Während Bücher  lange haltbar, unbegrenzt lesbar und sogar ohne Mühen zu kopieren sind, ist das bei Software nicht mehr der Fall. DRM, ursprünglich propagiert als Mittel gegen illegale Kopien, könnte zum Kulturkiller werden. Wenn auch – so ist zu hoffen – nicht für die gesamte Gesellschaft, so doch für jeden einzelnen von uns.</p>
<p>Es gibt viele Liebhaber, die klassische Konsolen sammeln, reparieren und in Stand halten. Und wer hat nicht noch seine ersten Spiele zuhause auf dem Regal stehen? All das wird nicht mehr funktionieren, wenn zum Spielen irgendwo auf der Welt ein Server laufen müsste, dessen Betrieb sich für den Anbieter nicht mehr lohnt. Nicht mehr lohnt für den „Rechteinhaber“ könnte man sagen – und dabei genau der Wahrheit ins Auge blicken, die man nicht verstehen will: Die Rechte liegen bei jemand anderem, nicht bei mir, dem zahlenden Kunden. Und auch wenn laut EU-Generalanwalt selbst der <a href="http://www.heise.de/resale/artikel/EU-Generalanwalt-staerkt-Position-von-Gebrauchtsoftwarehaendlern-1558082.html">Handel mit gebrauchten Lizenzen legal</a> ist, so unterbindet das sogenannte <em>Digital Rights Management</em> jedwedes Recht auf technischer Ebene. DRM könnte in diesem Sinne besser übersetzt werden mit <em>Decay of Rightfully used Media</em>. Die Kulturschaffenden selbst haben ihren Werken ein Verfallsdatum aufgeprägt.</p>

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		<title>Skyrim: Abenteuer zu Weihnachten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrik Schönfeldt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 15:58:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Games]]></category>
		<category><![CDATA[DRM]]></category>
		<category><![CDATA[Lizenz]]></category>
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		<category><![CDATA[Skyrim]]></category>
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					<description><![CDATA[Um parallel zu laufenden Vorlesungen und abzugebenden Übungsblättern der Versuchung leichter widerstehen zu können, habe ich mir Skyrim zu Weihnachten gewünscht. Der Plan ging auf und schon kurz nach der Bescherung landete der Soundtrack im CD-Player. Und auch wenn das Spiel erst am ersten Weihnachtstag starten wollte, weil die Installation von DVD fehl schlug und &#8230; <a href="https://patrikschoenfeldt.de/2011/12/skyrim-abenteuer-zu-weihnachten/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Skyrim: Abenteuer zu Weihnachten</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Um parallel zu laufenden Vorlesungen und abzugebenden Übungsblättern der Versuchung leichter widerstehen  zu können, habe ich mir Skyrim zu Weihnachten gewünscht. Der Plan ging auf und schon kurz nach der Bescherung landete der Soundtrack im CD-Player. Und auch wenn das Spiel erst am ersten Weihnachtstag starten wollte, weil die Installation von DVD fehl schlug und Steam sämtliche Daten aus dem Netz zog<sup>[<a href="#skyrim-abenteuer-zu-weihnachten-n-1" class="footnoted" id="to-skyrim-abenteuer-zu-weihnachten-n-1">1</a>]</sup>, ging das Abenteuer mit einem geradezu epischen Monolog schon vor der Installation los, mit der EULA, die in einem ausgedruckt 27-seitigen Text präsentiert wurde:<span id="more-244"></span></p>
<blockquote><p>
PLEASE SCROLL DOWN TO FIND THE EULA APPLICABLE TO YOU.</p>
<p>EULA applicable to residents of North and South America:<br />
LIMITED SOFTWARE WARRANTY AND LICENSE AGREEMENT<br />
[…]</p>
<p>EULA applicable to residents of the United Kingdom and territories properly receiving the UK export version of the Software.<br />
LIMITED SOFTWARE WARRANTY AND LICENSE AGREEMENT.<br />
[…]</p>
<p>EULA applicable to residents of Australia and New Zealand:<br />
LIMITED SOFTWARE WARRANTY AND LICENSE AGREEMENT.<br />
[…]</p>
<p>EULA applicable to residents of France:<br />
ACCORD DE LICENCE ET GARANTIE LIMITEE DU LOGICIEL.<br />
[…]</p>
<p>EULA applicable to residents of Italy:<br />
GARANZIA LIMITATA DEL SOFTWARE E CONTRATTO DI LICENZA.<br />
[…]</p>
<p>EULA applicable to residents of Germany:<br />
LIZENZ- UND GARANTIEBEDINGUNGEN<br />
[…]</p>
<p>EULA applicable to residents of Spain:<br />
ACUERDO DE LICENCIA y GARANTÍA LIMITADA DEL SOFTWARE.<br />
[…]
</p></blockquote>
<p>Diesen Ansatz kann man durchaus als kreativ bezeichnen, und auch wenn hier offenbar Wert auf die (auch inhaltliche!) Lokalisierung gelegt wurde, hat das Vorgehen bei mir für reichlich Kopfschütteln gesorgt. Allein die kleine Textbox macht es schwierig, die korrekte Version überhaupt zu finden. (Es existieren nicht einmal Sprungmarken zu den jeweiligen Fassungen.)</p>
<p>Neben der Form sind auch einige Punkte bemerkenswert – und zwar teils negativ, teils positiv:</p>
<blockquote><p>Der Kunde darf das gelieferte Spiel auf jeder ihm zur Verfügung stehenden Hardware […] einsetzen. Wechselt der Kunde jedoch die Hardware, muß er das Spiel von der bisher verwendeten Hardware löschen.</p></blockquote>
<p>Diese Aussage dürfte dem Sinn von Steam widersprechen. Das Spiel bietet sogar ein Feature an, dass die Spielstände auf mehreren Rechnern synchron gehalten werden. Welchen Sinn sollte das haben, wenn man das komplette Spiel immer wieder löschen sollte, wenn man den Computer wechselt?</p>
<blockquote><p>Die Entfernung des Kopierschutzes ist unzulässig. Nur wenn der Kopierschutz die störungsfreie Spielnutzung beeinträchtigt oder verhindert […] darf der Kopierschutz zur Sicherstellung der Funktionsfähigkeit des Spiels entfernt werden.</p></blockquote>
<p>Auch wenn Betehsda hier noch einige Voraussetzungen<sup>[<a href="#skyrim-abenteuer-zu-weihnachten-n-2" class="footnoted" id="to-skyrim-abenteuer-zu-weihnachten-n-2">2</a>]</sup> erfüllt wissen möchte, ist dieser Abschnitt lobenswert. Er stellt nämlich sicher, dass man Skyrim auch in zehn Jahren noch nutzen darf. Hätte man das Recht nicht, könte man das Spiel nicht mehr benutzen, wenn Steam eines Tages abgeschaltet werden sollte.</p>
<blockquote><p>Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem von diesen Lizenz- und Garantiebedingungen erfassten Vertragsverhältnis zwischen dem Eigentümer und dem Kunden ist- London, England. Der Eigentümer ist jedoch berechtigt, den Kunden auch an seinem allgemeinen Gerichtsstand zu verklagen.</p></blockquote>
<p>Die Ansicht, den Gerichtsstand ins Ausland zu verlagern, kennen wir ja bereits von EA. Schade, dass es immer wieder versucht wird…</p>
<p>Insgesamt ist die EULA inhaltlich deutlich besser als das, was <a href="http://vdvc.de/2011/12/01/origin-ea-mitarbeiter-horen-zu-und-notieren-forderungen/">in letzter Zeit diskutiert</a> wird. Es bleiben aber deutliche Schwächen – vor allem die Präsentation ist unübersichtlich wie die Gebirgszüge von Skyrim.</p>

<ol class="footnotes">
	<li class="footnote" id="skyrim-abenteuer-zu-weihnachten-n-1"><strong><sup>[1]</sup></strong><a href="http://www.pcgameshardware.de/aid,854874/Tipp-Skyrim-installiert-nicht-von-der-DVD-sondern-will-das-Spiel-bei-Steam-herunterladen/Rollenspiel-Adventure/Test/">Diese Anleitung</a> habe ich leider zu spät gelesen.<a class="note-return" href="#to-skyrim-abenteuer-zu-weihnachten-n-1">&#x21A9;</a></li>
	<li class="footnote" id="skyrim-abenteuer-zu-weihnachten-n-2"><strong><sup>[2]</sup></strong>U.a. muss zuerst ein Bugreport geschrieben werden.<a class="note-return" href="#to-skyrim-abenteuer-zu-weihnachten-n-2">&#x21A9;</a></li></ol>
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		<title>Sony und der gläserne Gamer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrik Schönfeldt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 May 2011 08:28:13 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Sony]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor über zwei Wochen wurden Sony die Daten von rund 77 Millionen Kunden gestohlen, um weiteren Schaden zu vermeiden wurde das PlayStation Network kurzerhand vom Netz getrennt. Die Abschaltung bemerkten die Kunden sofort: Sie konnten unter anderem online erworbene Medien nicht mehr nutzen. Den Grund, das Datenleck, gab Sony erst eine Woche später zu. Und &#8230; <a href="https://patrikschoenfeldt.de/2011/05/sony-und-der-glaserne-gamer/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Sony und der gläserne Gamer</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor über zwei Wochen wurden Sony die Daten von rund 77 Millionen Kunden gestohlen, um weiteren Schaden zu vermeiden wurde das <em>PlayStation Network</em> kurzerhand vom Netz getrennt. Die Abschaltung bemerkten die Kunden sofort: Sie konnten unter anderem online erworbene Medien nicht mehr nutzen. Den Grund, das Datenleck, gab Sony erst eine Woche später zu. Und man gelobte Besserung: Man wollte einen Sicherheitschef einstellen. Den Kunden wurde als Entschädigung ein Monat <em>PlayStation-Plus-Service</em> geschenkt. Jetzt, kurz vor dem geplanten Neustart des Netzwerks, musste Sony den Verlust weiterer Kundendaten zugeben: Betroffen sind knapp 25 Millionen PC-Accounts von <em>Sony Online Entertainment</em>-Spielen. Die SOE-Systeme wurden gestern heruntergefahren. Insgesamt sind also etwa 100 Millionen Datensätze entwendet worden.</p>
<p>Bei den entwendeten Daten handelt es sich <a href="http://www.gamestar.de/spiele/dc-universe-online/news/sony_online_entertainment_hack,44494,2322639.html">laut Gamestar</a> um Namen, Geburtsdaten, Adressen, E-Mail-Adressen sowie zum Teil Konto- und Kreditkarteninformationen der Benutzer. Die <em>Digitale Gesellschaft</em> fordert als Reaktion hierauf <a href="http://digitalegesellschaft.de/2011/05/sony-und-co-verstoesse-gegen-datensicherheit-und-datenschutz/">harte Strafen bei Datenlecks</a>: Kunden sollen Recht auf Sammelklage bekommen und Konzerne das Risiko ihrer „Datenschutzschlampereien“ selbst tragen. Berechtigte Forderungen.</p>
<p>Doch zwei Fragen wurde bisher noch nicht gestellt: Wofür braucht Sony die ganzen Daten? Und: Warum geben die Nutzer sie her? Datensammelei ist in: Vorratsdatenspeicherung, Volkszählung, Facebook, PayBack, Google, jeder sammelt, je mehr, desto besser. Wissen ist Macht. Und selbst wenn es sich die Datenhalde doch als unnützes Wissen herausstellen sollte, stört es nicht weiter. Daten sind billig und Datensammelei stört kaum jemanden; die Nutzer können es gar nicht abwarten, ihre Daten los zu werden: Hier ne Kundenkarte, da ein Probeabo, dort ein „Like“. Aus Bequemlichkeit werden die Kreditkartendaten online gespeichert. Man könnte fast sagen: Es musste so kommen. Da rieseln sie nun, die Kundendaten. Die Kontrolle ist verloren. Und ändern will eigentlich auch niemand etwas: Sony hätte besser aufpassen sollen, stellt nun einen neuen Aufpasser für den Datenberg ein. Noch heißt es also: Weiter so!</p>
<p><figure id="attachment_119" aria-describedby="caption-attachment-119" style="width: 300px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/trophy.png"><img decoding="async" src="http://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/trophy-300x66.png" alt="" title="Data Trophy" width="300" height="66" class="size-medium wp-image-119" srcset="https://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/trophy-300x66.png 300w, https://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/trophy.png 990w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-119" class="wp-caption-text">User geben ihre Daten bereitwillig her</figcaption></figure><br />
Die Forderungen nach härteren Strafen für Datenlecks, nach leichter zu erreichendem Schadensersatz, mögen nach Rache klingen, nach blutiger Vergeltung. Doch sie könnten ein Weg sein, Skandale wie diesen in Zukunft im Vornherein zu vermeiden. Die Industrie reicht den eigenen Kunden den verbotenen Apfel: Wer die Hosen nicht runter lässt, darf nicht mitspielen. Wenn die Vertreibung des Nutzers aus dem Paradies Privatsphäre die Konzerne plötzlich etwas kostet, könnte deren Wissbegierde in Zukunft abnehmen. Wofür muss Sony überhaupt wissen, wo ich wohne?</p>
<p>Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) möchte zu diesem Zweck ein Datenschutz-Siegel einführen. <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Politiker-fordern-besseren-Datenschutz-bei-Sony-und-Apple-1236948.html">Laut Heise meint sie</a>, die Unternehmen würden mehr auf Datenschutz und -sicherheit achten, wenn sie durch eine Herabstufung beim Datenschutzsiegel massive Einbußen bei den Kundenzahlen und beim Renommee fürchten müssen. Malte Spitz (Grüne) fordert auf Twitter eine grundsätzliche <a href="http://twitter.com/#!/maltespitz/status/65675659510431745">Abkehr von der Datenanhäufung</a>. Doch das ist nur zu erreichen, wenn das Durchleuchten der Kunden einen merklichen wirtschaftlichen Schaden erzeugt. Sei es durch hohe Strafen bei (unvermeidlichen) Datenlecks, sei es durch fernbleibende Kunden.</p>
<p>Solange es keine Regelung gibt, die unnötige Datenhalden bestraft, muss sich der Nutzer selber genau eine Frage stellen: Warum muss ich meine Daten überall eintragen? Vielleicht kann der Datenskandal hier zu einem Umdenken führen. Wenn wir aber nur auf Sony zeigen und unsere Daten weiter fröhlich in Die Welt blasen, wird sich nichts ändern. In diesem Sinne sind wir auch alle ein bisschen selber Schuld.</p>

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