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	<title>Kultur &#8211; Patriks Blog</title>
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		<title>Games sind sexistisch! Wo ist das Problem?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrik Schönfeldt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Aug 2014 11:02:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Games]]></category>
		<category><![CDATA[Computerspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Aktuell schwappt (mal wieder) eine Sexismusdebatte um Videospiele durch das Internet. Diese gipfelt aktuell in Morddrohungen gegen die Feministin Anita Sarkeesien, die Sexismus in Videospielen kritisiert. Als intelligenter Computerspieler sollte man anerkennen, dass sie wahre Punkte anspricht. Wer die Filme auf Feminist Frequency als Beiträge gegen Videospiele ansieht, hat ohnehin einiges nicht verstanden. Einzig Vollblut-Sexisten &#8230; <a href="https://patrikschoenfeldt.de/2014/08/games-sind-sexistisch-wo-ist-das-problem/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Games sind sexistisch! <br />Wo ist das Problem?</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Aktuell schwappt (mal wieder) eine Sexismusdebatte um Videospiele durch das Internet. Diese gipfelt aktuell in <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Videobloggerin-Anita-Sarkeesian-Schutzsuche-nach-Drohungen-2303791.html">Morddrohungen gegen die Feministin Anita Sarkeesien</a>, die Sexismus in Videospielen kritisiert. Als intelligenter Computerspieler sollte man anerkennen, dass sie wahre Punkte anspricht. Wer die Filme auf <a href="http://www.feministfrequency.com/">Feminist Frequency</a> als Beiträge gegen Videospiele ansieht, hat ohnehin einiges nicht verstanden. Einzig Vollblut-Sexisten dürfen sich kritisiert führen.</p>
<p>Sexismus ist in unserer Gesellschaft ein ernsthaftes Problem. Kein Problem allerdings ist, dass er in Videospielen auftaucht. Ich hatte gehofft, dass wir das in mehr als zehn Jahren Killerspieldebatte gelernt hätten. Wer würde ernsthaft bestreiten, dass es in Videospielen Gewalt gibt? Freunde virtueller Gewalt relativieren manchmal, wenn es um dargestellte Grausamkeit geht.</p>
<p>Virtuelle Gewalt ist OK, weil wir verinnerlicht haben, dass reale Gewalt es nicht ist. Wir sehen den Krieg – und wollen, dass er auf der anderen Seite des Bildschirms bleibt. Bei Sexismus ist es vielleicht nicht so einfach. Jeder ist nun mal <a href="https://www.youtube.com/watch?v=RovF1zsDoeM">ein bisschen sexistisch</a> (oder so ähnlich). Und da dürfte es durchaus helfen, sich auch über Vorurteile in Videospielen bewusst zu werden. Problematisch ist, wenn wir Dinge als gegeben hinnehmen, sie nicht hinterfragen. Denn dann verfestigen sie womöglich unser Weltbild – samt aller damit verbundenen Probleme.</p>
<p>In diesem Sinne: Sexismus in Videospielen ist OK – solange er auf der anderen Seite des Bildschirms bleibt.</p>

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		<title>Kaffee, Junge!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrik Schönfeldt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jun 2014 08:59:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Essen und Trinken]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Zwar habe ich nicht vor, unter die Foodblogger zu gehen, doch habe ich versprochen, einen Beitrag über meinen selbst gemörserten „Aztekenkaffee“ zu schreiben. Gekommen ist mir die Idee, als ich eben jene Kaffeemischung (gemischt mit Kakaoschalen) in einer Kaffeerösterei in Hamburg entdeckt habe. Ich erinnerte mich an einen Besuch im Schokoladenmuseum in Brügge, wo unter &#8230; <a href="https://patrikschoenfeldt.de/2014/06/kaffee-junge/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Kaffee, Junge!</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zwar habe ich nicht vor, unter die Foodblogger zu gehen, doch habe ich versprochen, einen Beitrag über meinen selbst gemörserten „Aztekenkaffee“ zu schreiben. Gekommen ist mir die Idee, als ich eben jene Kaffeemischung (gemischt mit Kakaoschalen) in einer Kaffeerösterei in Hamburg<sup>[<a href="#kaffee-junge-n-1" class="footnoted" id="to-kaffee-junge-n-1">1</a>]</sup> entdeckt habe. Ich erinnerte mich an einen Besuch im Schokoladenmuseum in Brügge, wo unter anderem die traditionelle Zubereitung der Getränke aus Bohnen erwähnt wurde. Nunja, geröstet hat ursprünglich noch niemand, doch der Name der Kreation hat mich dazu verleitet, meinen Kaffee nicht mahlen zu lassen:</p>
<figure id="attachment_646" aria-describedby="caption-attachment-646" style="width: 300px" class="wp-caption aligncenter"><a href="/wordpress/wp-content/uploads/2014/06/kaffee-morser.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="/wordpress/wp-content/uploads/2014/06/kaffee-morser-300x300.jpg" alt="Bohnen im Mörser." width="300" height="300" class="size-medium wp-image-646" srcset="https://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/06/kaffee-morser-300x300.jpg 300w, https://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/06/kaffee-morser-150x150.jpg 150w, https://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/06/kaffee-morser-1024x1024.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-646" class="wp-caption-text">Die ganzen Bohnen habe ich von Hand zerkleinert.</figcaption></figure>
<figure id="attachment_647" aria-describedby="caption-attachment-647" style="width: 300px" class="wp-caption aligncenter"><a href="/wordpress/wp-content/uploads/2014/06/DSC_0013.jpg"><img decoding="async" src="/wordpress/wp-content/uploads/2014/06/DSC_0013-300x200.jpg" alt="Gemörserter Kaffee auf einer Küchenwaage" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-647" srcset="https://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/06/DSC_0013-300x200.jpg 300w, https://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/06/DSC_0013-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-647" class="wp-caption-text">Für Nachkocher: Mengenangabe (für meine große Tasse) und Granularität</figcaption></figure>
<figure id="attachment_648" aria-describedby="caption-attachment-648" style="width: 300px" class="wp-caption aligncenter"><a href="/wordpress/wp-content/uploads/2014/06/DSC_0017.jpg"><img decoding="async" src="/wordpress/wp-content/uploads/2014/06/DSC_0017-300x200.jpg" alt="Aufgebrühter Kaffee" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-648" srcset="https://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/06/DSC_0017-300x200.jpg 300w, https://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/06/DSC_0017-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-648" class="wp-caption-text">Da mein Kaffee nicht so fein ist, wie maschinell gemahlener, habe ich das Pulver im Wasser gelassen und (noch) keinen Filter verwendet.</figcaption></figure>
<figure id="attachment_649" aria-describedby="caption-attachment-649" style="width: 300px" class="wp-caption aligncenter"><a href="/wordpress/wp-content/uploads/2014/06/DSC_0018.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="/wordpress/wp-content/uploads/2014/06/DSC_0018-300x200.jpg" alt="Kaffee im Filter" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-649" srcset="https://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/06/DSC_0018-300x200.jpg 300w, https://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/06/DSC_0018-1024x682.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-649" class="wp-caption-text">Den Kaffeesatz wollte ich natürlich nicht trinken, also nachträglich filtrieren.</figcaption></figure>
<figure id="attachment_651" aria-describedby="caption-attachment-651" style="width: 200px" class="wp-caption alignleft"><a href="/wordpress/wp-content/uploads/2014/06/DSC_0019.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="/wordpress/wp-content/uploads/2014/06/DSC_0019-200x300.jpg" alt="Eine leckere Tasse Kaffee" width="200" height="300" class="size-medium wp-image-651" srcset="https://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/06/DSC_0019-200x300.jpg 200w, https://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/06/DSC_0019-682x1024.jpg 682w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-651" class="wp-caption-text">Eine leckere Tasse Kaffee. Mild, mit feiner Kakaonote und sehr koffeinhaltig.</figcaption></figure>
<p>Der fertige Kaffee war sehr mild im Geschmack – vermutlich begünstigt durch das nicht all zu fein gemahlene Pulver. Das Kakaoaroma ist nichtsdestotrotz durchgekommen. Da ich den Kaffee ein wenig habe ziehen lassen, war er sehr aufmunternd. Optimierungspotenzial besteht vor allem noch beim Filtrieren: Weil ich von einer Tasse in eine andere umgefüllt habe, war das Gießen nicht sehr einfach und ich hatte Angst, etwas zu verschütten. So Ist der Kaffee anfangs schnell und dann immer langsamer durchgelaufen. Vermutlich wäre der Kaffee sonst noch etwas kräftiger im Geschmack gewesen. So oder so: Dieser Kaffee war etwas ganz besonderes.</p>

<ol class="footnotes">
	<li class="footnote" id="kaffee-junge-n-1"><strong><sup>[1]</sup></strong><a href="http://www.kaffeeroesterei-burg.de">Kaffeerösterei Burg</a><a class="note-return" href="#to-kaffee-junge-n-1">&#x21A9;</a></li></ol>
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		<title>DRM und kulturelle Verantwortung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrik Schönfeldt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 May 2012 06:11:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[DRM-Maßnahmen werden immer strenger, Gebrauchthandel soll unterbunden werden. Während auf dem PC zum Alltag gehört, dass bezahlte Spiele via Steam, Origin und Co an den Erstnutzer gebunden werden, sollen Gerüchten zufolge sowohl auf der nächsten XBox als auch auf der nächsten Playstation keine gebrauchten Games mehr laufen. Während diese technischen Maßnahmen den Spieler per Software &#8230; <a href="https://patrikschoenfeldt.de/2012/05/drm-und-kulturelle-verantwortung/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">DRM und kulturelle Verantwortung</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>DRM-Maßnahmen werden immer strenger, Gebrauchthandel soll unterbunden werden. Während auf dem PC zum Alltag gehört, dass bezahlte Spiele via Steam, Origin und Co an den Erstnutzer gebunden werden, sollen Gerüchten zufolge sowohl auf der nächsten XBox als auch auf der nächsten Playstation keine gebrauchten Games mehr laufen. Während diese technischen Maßnahmen den <a href="http://www.zeit.de/digital/games/2012-04/games-kopierschutz-vertrauen/">Spieler per Software entmündigen</a>, fordert Crysis-Entwickler Crytek ein gesetzliches <a href="http://www.gulli.com/news/18680-entwicklerstudio-crytek-fordert-verbot-von-gebrauchtspielen-kommentar-2012-04-27">Verbot von Gebrauchtspielen</a>.</p>
<p>Auf diese Weise untergräbt die Branche, die so sehr um die <a href="http://spielkultur.ea.de/kategorien/jugendschutz/wieder-killerspieldebatte-bei-nominierungen-zum-deutschen-computerspielpreis">Akzeptanz „ihres“ Mediums als Kulturgut</a> kämpft, eben diesen Anspruch, den sie selber stellt. Kultur lehrt sehr viel über die Gesellschaft, was sie denkt, fühlt und fürchtet. Nicht nur dort, wo vermutlich jeder es erwartet, sondern auch in Horrorfilmen und Ego-Shootern. Gozilla zum Beispiel ist Symbol für die zerstörerische Gewalt nuklearer Waffen, unter deren Eindruck sich Japan in den 1950er Jahren befand, King Kong greift die Sklaverei in Amerika als Thema auf und SiFi-Shootern thematisieren typischerweise die Ambivalenz von Nutzen und Gefahr neuer Technologie. Kultur ist Teil des gesellschaftlichen Gedächtnisses, kein Wegwerfprodukt. Daher wird sie in Museen, Archiven und  Bibliotheken für die Nachwelt bewahrt. Sie bildet ab, was die Gesellschaft bewegt, und behandelt ihre Ängste.<span id="more-334"></span></p>
<p><figure id="attachment_336" aria-describedby="caption-attachment-336" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/Copyright-Gap.png"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/Copyright-Gap-300x182.png" alt="" title="Copyright-Gap" width="300" height="182" class="size-medium wp-image-336" srcset="https://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/Copyright-Gap-300x182.png 300w, https://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/Copyright-Gap.png 520w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-336" class="wp-caption-text">Quelle: Spiegel Online (Beschriftung ergänzt)</figcaption></figure>Während US-Forscher kritisieren, dass lange <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,829393,00.html">Schutzfristen der Verfügbarkeit von Büchern schaden</a>, ist das Bild bei digitalen Medien viel dramatischer. Während Bücher  lange haltbar, unbegrenzt lesbar und sogar ohne Mühen zu kopieren sind, ist das bei Software nicht mehr der Fall. DRM, ursprünglich propagiert als Mittel gegen illegale Kopien, könnte zum Kulturkiller werden. Wenn auch – so ist zu hoffen – nicht für die gesamte Gesellschaft, so doch für jeden einzelnen von uns.</p>
<p>Es gibt viele Liebhaber, die klassische Konsolen sammeln, reparieren und in Stand halten. Und wer hat nicht noch seine ersten Spiele zuhause auf dem Regal stehen? All das wird nicht mehr funktionieren, wenn zum Spielen irgendwo auf der Welt ein Server laufen müsste, dessen Betrieb sich für den Anbieter nicht mehr lohnt. Nicht mehr lohnt für den „Rechteinhaber“ könnte man sagen – und dabei genau der Wahrheit ins Auge blicken, die man nicht verstehen will: Die Rechte liegen bei jemand anderem, nicht bei mir, dem zahlenden Kunden. Und auch wenn laut EU-Generalanwalt selbst der <a href="http://www.heise.de/resale/artikel/EU-Generalanwalt-staerkt-Position-von-Gebrauchtsoftwarehaendlern-1558082.html">Handel mit gebrauchten Lizenzen legal</a> ist, so unterbindet das sogenannte <em>Digital Rights Management</em> jedwedes Recht auf technischer Ebene. DRM könnte in diesem Sinne besser übersetzt werden mit <em>Decay of Rightfully used Media</em>. Die Kulturschaffenden selbst haben ihren Werken ein Verfallsdatum aufgeprägt.</p>

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