<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Liberalismus &#8211; Patriks Blog</title>
	<atom:link href="https://patrikschoenfeldt.de/tag/liberalismus/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://patrikschoenfeldt.de</link>
	<description>cat /dev/brain &#62;&#62; /www/blog</description>
	<lastBuildDate>Thu, 18 Nov 2010 21:14:26 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>
	<item>
		<title>Vollbeschäftigung</title>
		<link>https://patrikschoenfeldt.de/2008/07/vollbeschaftigung/</link>
					<comments>https://patrikschoenfeldt.de/2008/07/vollbeschaftigung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Patrik Schönfeldt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 21:13:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anstätze]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Freier Markt]]></category>
		<category><![CDATA[Keynes]]></category>
		<category><![CDATA[Liberalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Neoliberalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Marktwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Vollbeschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftswachstum]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://patrikschoenfeldt.de/?p=17</guid>

					<description><![CDATA[Die liberale Wirtschaftswelt geht oftmals davon aus, dass bei genügend hoher Beschäftigungsquote die Löhne zwangsläufig hoch genug ausfallen, um gut davon zu leben. Um also den Güterstrom mit seinen Dollarstimmen (siehe Kaptitalismus ist Demokratie) an den für den Wohlstand dienlichsten Ort zu lenken. Dieser Grundgedanke an sich ist gar nicht so falsch: Wenn man das &#8230; <a href="https://patrikschoenfeldt.de/2008/07/vollbeschaftigung/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Vollbeschäftigung</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Die liberale Wirtschaftswelt geht oftmals davon aus, dass bei  genügend hoher Beschäftigungsquote die Löhne zwangsläufig hoch genug  ausfallen, um gut davon zu leben. Um also den Güterstrom mit seinen  Dollarstimmen (siehe <a title="Kaptitalismus ist Demokratie" href="http://linkskapitalismus.wordpress.com/2008/04/08/kapitalismus-ist-demokratie/" target="_self">Kaptitalismus ist Demokratie</a>)  an den für den Wohlstand dienlichsten Ort zu lenken. Dieser  Grundgedanke an sich ist gar nicht so falsch: Wenn man das Gesetz von  Angebot und Nachfrage zugrunde legt, steigt mit höherer Nachfrage und  konstantem Angebot unweigerlich der Preis für die Ware Arbeit. Doch hier  stellt sich sogleich die nächste Frage: Wie erreicht man eine erhöhte  Nachfrage nach Arbeitskraft?</p>
<p>Die Faustformel der Wirtschaftsliberalen ist einfach: Mehr  Wirtschaftswachstum führt zu mehr Arbeitsplätzen. Tendenziell mag diese  Aussage zutreffen – zumindest insofern das Produktionsmittel Arbeit für  dieses Wachstum zunehmend benötigt wird, allerdings kann  Wirtschaftswachstum auch ganz banal über neue, bessere und mehr  Maschinen, durch eine härter arbeitende Minderheit, durch Handel von  Immaterialgütern, oder durch vieles anderes erzeugt werden. Zudem wird  es in einer größer werdenden Wirtschaft zunehmend schwieriger hohe  Wachstumsraten zu erzielen, sogar wenn diese ohne Rücksicht auf  Nachhaltigkeit – durch Steuergeschenke, Umweltsünden und Ausbeutung –  erreicht werden sollen. Das ein freier Markt nicht automatisch zu  Vollbeschäftigung und somit zu ausreichenden Löhnen tendiert, legte z.B.  der Ökonom <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_Maynard_Keynes#Zentrale_Botschaft_von_Keynes/" target="_self">John Maynard Keynes</a> dar. In dieser Tradition wurde auch der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neoliberalismus" target="_self">Neoliberalismus</a> begründet, der sich – entgegen weitläufiger Meinung auch seiner  Kritiker – gegen die uneingeschränkte, freie Marktwirtschaft richtet und  u.a. zur Entstehung der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Marktwirtschaft" target="_self">Sozialen Marktwirtschaft</a> geführt hat.</p>
<p>Liberale Wirtschaftstheoretiker haben also schon lange  herausgefunden, dass der Ansatz, einen möglichst freien Markt zu  erzeugen, nicht fruchtet. Ebenso wurde gezeigt, dass kein noch so hohes  Wirtschaftswachstum eine Vollbeschäftigung erzeugen kann. Alternative  Ansätze wurden bisher kaum angepackt, und so verliert sich die liberale  Wirtschaftspolitik in dem verzweifelten Versuch durch immer mehr und  noch mehr Freiheiten für die Akteure am Markt und durch immer neue  Geldspritzen die Wirtschaftskraft immer mehr zu erhöhen, um so der  Hoffnung auf ein ausreichendes Einkommen für jeden genüge zu tun. Doch  leider ist dieses Spiel vergebens und richtet teilweise irreparablen  Schaden an.</p>
</div>

]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://patrikschoenfeldt.de/2008/07/vollbeschaftigung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
