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	<title>Privatsphäre &#8211; Patriks Blog</title>
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		<title>Strafrecht und Überwachung aus Sicht des Datenanalytikers</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrik Schönfeldt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Nov 2013 16:10:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Das System]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Datenanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute war die meine letzte Prüfung, im Rahmen meines Diplomstudiums: Es ging um Statistik und computergestützte Datenanalyse. Dabei ist mir spontan die Idee gekommen, die strafrechtliche Unschuldsvermutung als analog zu einem Bayes&#8217;schen Prior zu bezeichnen, der aufgrund einer Sicht auf die Gesellschaft angenommen werden soll. (Ja, ich mache in mündlichen Physik-Prüfungen Randbemerkungen zu sozialen und &#8230; <a href="https://patrikschoenfeldt.de/2013/11/strafrecht-und-ueberwachung-aus-sicht-des-datenanalytikers/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Strafrecht und Überwachung aus Sicht des Datenanalytikers</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute war die meine letzte Prüfung, im Rahmen meines Diplomstudiums: Es ging um Statistik und computergestützte Datenanalyse. Dabei ist mir spontan die Idee gekommen, die strafrechtliche Unschuldsvermutung als analog zu einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/A-priori-Verteilung">Bayes&#8217;schen Prior</a> zu bezeichnen, der aufgrund einer Sicht auf die Gesellschaft angenommen werden soll. (Ja, ich mache in mündlichen Physik-Prüfungen Randbemerkungen zu sozialen und politischen Themen. Die Beispiele fallen mir halt ein und ehe ich nichts sage und planlos wirke, nehme ich lieber fachfremde Beispiele…)</p>
<p>Der Prüfer fand es nicht unbedingt super, quittierte meinen Exkurs mit einem „Im Strafrecht ist Bayes&#8217;sche Statistik untersagt“. Aussagen wollte ich, dass man die Unschuldsvermutung auf eine positive Weltsicht zurückführen könnte, in der jemand höchstwahrscheinlich keine Straftaten begeht. Erst, wenn kein Zweifel besteht, ist insgesamt die Irrtumswahrscheinlichkeit der Ermittler geringer als die Gesamtwahrscheinlichkeit, dass man den Täter hat. Dann wäre sie eben so ein Prior. Anderes Beispiel (mit erfundenen Zahlen, aber ähnlich der Vorlesung): Eine Krebsvorsorge erkennt eine bestehende Erkrankung mit 90%iger Wahrscheinlichkeit, doch in 5% der Fälle gibt es ein „positives“ Ergebnis, obwohl der Patient keinen Krebs hat. Angenommen, man kann sich sehr sicher sein, keinen Krebs zu haben, dann sollte man lieber keinen Test machen: Die Wahrscheinlichkeit, dass man durch den Test verunsichert wird ist deutlich größer als die, dass einem der Test hilft.</p>
<p>Aufbauend auf diesem Gedanken gibt es in der Klassifizierung zwei abgeleitete Größen: Die Reinheit und die Effizienz. Zwischen beiden Größen muss man abwägen, beides gleichzeitig geht nicht. Die Reinheit gibt an, wie viele Fehleinschätzungen sich in der Gruppe der positiv klassifizierten befinden. (An dieser Stelle bin ich in der Prüfung wieder auf Teilchenidentifikation umgeschwenkt.) In unserem Strafrechtsbeispiel gibt die Reinheit also an, wie viele Gefängnisinsassen tatsächlich Straftaten begangen haben. Die Effizienz ist die entgegengesetzte Größe, sozusagen die Aufklärungsqote. Der Rechtsstaat ist im Bild des Datenanalytikers bemüht, bei der Klassifikation von Verbrechern eine große Reinheit zu erzielen.</p>
<figure id="attachment_585" aria-describedby="caption-attachment-585" style="width: 256px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="/wordpress/wp-content/uploads/2013/11/effizienz-reineheit-plot_strafrecht.png" alt="Effizienz-Reinheit-Plot (Purity-Efficiency-Plot)" width="256" height="256" class="size-medium wp-image-585" srcset="https://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/11/effizienz-reineheit-plot_strafrecht.png 512w, https://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/11/effizienz-reineheit-plot_strafrecht-150x150.png 150w, https://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/11/effizienz-reineheit-plot_strafrecht-300x300.png 300w" sizes="(max-width: 256px) 100vw, 256px" /><figcaption id="caption-attachment-585" class="wp-caption-text">Effizienz-Reinheit-Plot. Möglich sind nur Kombinationen auf der grauen Linie (oder schlechtere), mehr Infos zu Purity-Efficiency-Plots z.B. auf dieser Seite über <a href="http://www.ire.pw.edu.pl/~rsulej/NetMaker/index.php?pg=e01">Klassifikation mit neuronalen Netzen</a>.</figcaption></figure>
<p>Das ändert sich beim Präventionsstaat: Wer Verbrechen verhindern will, auch wenn es sich nur um eine bestimmte Klasse handelt, muss notgedrungen mehr Effizienz wählen, die Reinheit leidet. Vor eben dieser Fragestellung stehen wir momentan gesellschaftlich: Wollen wir Verbrechen verhindern, indem wir in großen Datenbergen Indizien sammeln? Das kann funktionieren. Doch selbst wenn jeglicher Missbrauch ausgeschlossen werden kann, bleibt es eine Entscheidung hin zu mehr Fehlverurteilung: Auch wenn man nichts zu verbergen hat, kann man fälschlicherweise für einen Terroristen gehalten werden. Somit steht nicht nur Freiheit gegen Sicherheit, sondern in Wirklichkeit auch Sicherheit vor Terrorismus gegen Sicherheit vor staatlichen Fehlentscheidungen.</p>

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		<title>Wissen ist Macht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrik Schönfeldt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jan 2013 22:24:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Kartell]]></category>
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					<description><![CDATA[Die US-Kartellwächter haben Google gerügt. Was man dazu bei Google verlinkt bekommt, ist durchaus interessant: Ein Grund, sich mal mit alternativen Suchmaschinen zu befassen. Nennenswert (und leider kaum bekannt) sind in meinen Augen Folgende: DuckDuckGo versucht, möglichst „sachdienliche“ Suchergebnisse zu zeigen. Die Präsentation ist schick und es gibt einige Goodies. (So ergibt „roll 3W6“ das &#8230; <a href="https://patrikschoenfeldt.de/2013/01/wissen-ist-macht/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Wissen ist Macht</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die US-Kartellwächter haben Google gerügt. Was man dazu bei Google verlinkt bekommt, ist durchaus interessant:</p>
<figure id="attachment_442" aria-describedby="caption-attachment-442" style="width: 300px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://patrikschoenfeldt.de/wordpress/2013/01/wissen-ist-macht/google-news/" rel="attachment wp-att-442"><img decoding="async" src="http://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/01/google-news-300x124.png" alt="Wissen ist Macht" width="300" height="124" class="size-medium wp-image-442" srcset="https://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/01/google-news-300x124.png 300w, https://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/01/google-news-1024x424.png 1024w, https://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/01/google-news.png 1365w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-442" class="wp-caption-text">Wissen ist Macht</figcaption></figure>
<p>Ein Grund, sich mal mit alternativen Suchmaschinen zu befassen. Nennenswert (und leider kaum bekannt) sind in meinen Augen Folgende:</p>
<ul>
<li><a href="https://duckduckgo.com/">DuckDuckGo</a> versucht, möglichst „sachdienliche“ Suchergebnisse zu zeigen. Die Präsentation ist schick und es gibt einige Goodies. (So ergibt „roll 3W6“ das Ergebnis eines Wurfs mit drei Würfeln. Als Rollenspieler kann man das vielleicht mal gebrauchen.)</li>
<li><a href="https://ixquick.com/">Ixquick</a> ist eine Metasuchmaschine, die den Datenschutz in den Vordergrund stellt. Acuh geeignet für Paranoide und alle, die es werden wollen.</li>
</ul>

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		<title>Die drei Freiheiten eines Gamers</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrik Schönfeldt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 May 2012 08:51:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Games]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[DRM]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Planet VDVC]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Verbraucherschutz steckt im Bereich Videospiele in den Kinderschuhen. Tendenzen, welche Rechte Spieler erwarten, sind vor allem in der Empörung über Negativbeispiele deutlich. An dieser Stelle möchte ich mich in einer positiven Definition versuchen: Ein Videospieler verdient das Recht, bezahlte Videospiele jederzeit und ohne weitere Bedingungen möglichst vollständig zu nutzen, den Grad der Öffentlichkeit beim Spielen &#8230; <a href="https://patrikschoenfeldt.de/2012/05/die-drei-freiheiten-eines-gamers/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Die drei Freiheiten eines Gamers</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Verbraucherschutz steckt im Bereich Videospiele in den Kinderschuhen. Tendenzen, welche Rechte Spieler erwarten, sind vor allem in der Empörung über Negativbeispiele deutlich. An dieser Stelle möchte ich mich in einer positiven Definition versuchen:</p>
<blockquote><p>
Ein Videospieler verdient das Recht,</p>
<ol>
<li>bezahlte Videospiele jederzeit und ohne weitere Bedingungen <ins datetime="2012-05-16T18:23:44+00:00">möglichst</ins> vollständig zu nutzen,</li>
<li>den Grad der Öffentlichkeit beim Spielen selbst zu wählen,</li>
<li>Verbesserungen und Modifikationen zu erstellen und nutzen.</li>
</ol>
</blockquote>
<p>Die erste Freiheit<sup>[<a href="#die-drei-freiheiten-eines-gamers-n-1" class="footnoted" id="to-die-drei-freiheiten-eines-gamers-n-1">1</a>]</sup> würde ich als <em>„Recht auf Eigentum“</em> bezeichnen, die dritte als <em>„Recht auf Kreativität“</em>. Die zweite Freiheit umfasst sowohl das Recht auf Privatsphäre als auch das Recht, andere am eigenen Spiel Teil haben zu lassen. Hierfür passend wäre die wenig prägnante Formulierung <em>„Recht auf Datenschutz oder selbstbestimmte Teilhabe anderer“</em>. Ich werde sie vorerst <em>Recht auf Datenschutz und Gemeinschaft</em> nennen, mit der Anmerkung, dass die erwünschte Gemeinschaft selbst gewählt wird und eine ausschließliche Gruppe darstellen kann.</p>
<p><span id="more-376"></span></p>
<h3>Recht auf Eigentum</h3>
<p>Wenn ein Spieler Geld bezahlt, sollte ihm das, wofür er bezahlt hat, auch wirklich gehören. Und zwar unabhängig von weiteren Bedingungen wie dem Zeitpunkt, an dem das passiert ist. Die Funktionsfähigkeit von Spielen sollten nicht verfallen oder von der Funktionsfähigkeit von Servern des Anbieters abhängig sein. Ebenfalls kritisch zu sehen sind bereits auf dem <a href="http://vdvc.de/blog/2012/05/15/ddd-das-drama-um-on-disc-dlc/">Datenträger befindliche Inhalte</a>, die aber nachträglich ein (weiteres) Mal bezahlt werden müssen (On-Disk-DLC).</p>
<h3>Recht auf Datenschutz und Gemeinschaft</h3>
<p>Der Anbieter eines Spiels sollte nur die für den Betrieb wirklich essenziell benötigten Daten obligatorisch erheben und diese löschen, sobald sie nicht mehr benötigt werden. Statistiken über Hardware und Spielverhalten des Nutzers sollten nur auf freiwilliger Basis erstellt werden, nicht aber ohne dessen explizite Einwilligung. Dies gilt insbesondere auch für an Spiele mit angegliederten „sozialen Funktionen“, die z.B. in Form von <em>Achievements</em> Einblick in die Vorlieben des Spielers erlauben.</p>
<p>Auf der anderen Seite sollte der Spieler aber auch das Recht besitzen, seine Freunden, Bekannte oder jeden beliebigen anderen an seinem Spiel Teil haben zu lassen. Hiermit sind nicht nur Spielberichte oder <em>Lets-Plays</em> gemeint, sondern auch das Spiel mit mehreren, selbst gewählten Personen. Es sollte immer möglich sein, sich mit seinen Mit- und Gegenspielern zu verabreden.</p>
<h3>Recht auf Kreativität</h3>
<p>Ein wichtiges Element des Spiels ist das der Abwandlung. Viele heute bekannte Spiele sind nicht von Professionellen sondern von Fans erdacht worden, als bekannte Beispiele seien nur „DotA“ und „Counter-Strike“ genannt. Auch <em>Leveldesign</em> ist ein kreatives Element des Videospiels, welches nicht immer ausreichend gewürdigt wird. Positiv kann z.B. „Portal 2“ hervorgehoben werden, das seit neuestem einen sehr einfach zu bedienenden Editor besitzt. Auf der anderen Seite gibt es aber Beispiele, in denen Entwickler die eigenen Fans als Konkurrenz sehen und gegen deren Kreativität vorgehen. Aber es gibt auch Titel wie, die (erst) durch Verbesserungen von Fans gut geworden sind und deren Entwickler sogar sogenannte <em>Fan-Patches</em> empfehlen; hierzu zählen „Gothic 3“ und „Vampires the Masquerade – Bloodlines“.</p>

<ol class="footnotes">
	<li class="footnote" id="die-drei-freiheiten-eines-gamers-n-1"><strong><sup>[1]</sup></strong>Von Freiheiten spreche ich in Anlehnung an die vier Freiheiten der Free Software Foundation.<a class="note-return" href="#to-die-drei-freiheiten-eines-gamers-n-1">&#x21A9;</a></li></ol>
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			</item>
		<item>
		<title>Datenschutz-Mythen</title>
		<link>https://patrikschoenfeldt.de/2012/02/datenschutz-mythen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrik Schönfeldt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 11:46:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Planet VDVC]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Debatte um Datenschutz im Internet, insbesondere in sozialen Netzwerken, ist geprägt von Ängsten. Das mag mit der allgemeinen angst vor den Unbekannten zu tun haben, aber auch damit, dass „das Internet“ diffus, nicht stofflich, nicht greifbar erscheint. Wenn wir eine Gefahr nicht sehen, nicht abschätzen können, erscheint sie uns besonders groß. Dieses allgemeine Problem &#8230; <a href="https://patrikschoenfeldt.de/2012/02/datenschutz-mythen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Datenschutz-Mythen</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Debatte um Datenschutz im Internet, insbesondere in sozialen Netzwerken, ist geprägt von Ängsten. Das mag mit der allgemeinen angst vor den Unbekannten zu tun haben, aber auch damit, dass „das Internet“ diffus, nicht stofflich, nicht greifbar erscheint. Wenn wir eine Gefahr nicht sehen, nicht abschätzen können, erscheint sie uns besonders groß.</p>
<p>Dieses allgemeine Problem wird jedoch verstärkt durch weitere (aktive) Verwirrung der Nutzer durch Datensammler wie Datenschützer. Das geschieht so eindringlich, dass sich mindestens zwei Mythen bereits tief im Bewusstsein der Bevölkerung eingegraben haben.</p>
<p><strong>Das Netz vergisst nie.</strong><br />
<figure id="attachment_282" aria-describedby="caption-attachment-282" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/error_404.png"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-282" title="error_404" src="http://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/error_404-300x184.png" alt="" width="300" height="184" srcset="https://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/error_404-300x184.png 300w, https://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/error_404.png 512w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-282" class="wp-caption-text">404: File has been forgotten.</figcaption></figure></p>
<p>Dinge, die im Netz allen zugänglich gemacht werden, sind schwierig unter Kontrolle zu halten. Findet jemand die Information – aus welchen Gründen auch immer – interessant und kopiert sie, entzieht sich das Datum schnell dem eigenen Einflussbereich. Man kann keine Daten von Fremdrechnern löschen – und das ist auch gut so. Selber wollte man auch nicht, dass Daten auf dem eigenen Computer einfach so verschwinden, nur weil irgendjemand anderes das so will<sup>[<a href="#datenschutz-mythen-n-1" class="footnoted" id="to-datenschutz-mythen-n-1">1</a>]</sup>. Es ist übrigens auch so, dass man niemanden dazu zwingen kann, etwas gesehenes zu vergessen: Wer sich auf der Betriebsfeier daneben benimmt, kann keinen Anspruch geltend machen, dass die Kollegen nicht mehr daran denken.</p>
<p><span id="more-270"></span></p>
<p>Diese Analogie ist aber auch in umgekehrter Richtung sehr passend. Ähnlich wie die Erinnerungen nach und nach verblassen, vergisst auch das Internet mit der Zeit: So sind Inhalte von vor einigen Jahren kaum noch zu finden. (Dazu gehören zum Glück fast alle „auf den Internet-Explorer optminierten“ Webseiten.) So gesehen hat das Internet viel Ähnlichkeit mit einem Menschen: Was nicht (mehr) interessiert, wird vergessen. Ganz von allein. Aktiv vergessen kann man nicht. Und was passiert, wenn besondere Umstände dafür sorgen, dass man nicht mehr auf Wissen zurückgreifen kann, weiß Sigmund Freud zu erklären<sup>[<a href="#datenschutz-mythen-n-2" class="footnoted" id="to-datenschutz-mythen-n-2">2</a>]</sup>.</p>
<p><strong>Privatsphäre im Netz</strong><br />
<figure id="attachment_288" aria-describedby="caption-attachment-288" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/facebook-privat.png"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/facebook-privat-300x225.png" alt="" title="facebook-privat" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-288" srcset="https://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/facebook-privat-300x225.png 300w, https://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/facebook-privat.png 400w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-288" class="wp-caption-text">Privatsphäre im Netz: Mehr Schein als Sein.</figcaption></figure></p>
<p>Große soziale Netzwerke bieten uns sogenannte „Privatsphäre-Einstellungen“ an, in denen wir festlegen können, wer Zugriff auf unsere Daten haben soll. Grundsätzlich sollte klar sein, dass jede Einstellung außer „alle“ schon aus technischen Gründen falsch ist: Mindestens der Betreiber, also beispielsweise Facebook oder Google, hat zusätzlich zugriff auf die Daten – und nutzt diese zum Beispiel zu Werbezwecken. Gleiches gilt für alle Stellen, welche von den Daten passiert werden, also Provider, etc.<sup>[<a href="#datenschutz-mythen-n-3" class="footnoted" id="to-datenschutz-mythen-n-3">3</a>]</sup> Aber selbst wenn man dieses – vielleicht schon technische – Detail außer Acht lässt, kann man im Internet nur sehr bedingt von Privatsphäre sprechen. Alles, was wir im Internet tun und kommunizieren, wird aufgezeichnet. Und selbst wenn diese Daten nicht ausgewertet werden, und nur ein begrenzter Personenkreis zugriff darauf hat, bleibt die Möglichkeit, dass jeder einzelne „private“ Moment 1:1 nach außen gekehrt wird. Man kann nicht nur ausplaudern, was eigentlich vertraulich gedacht war, man kann den genauen Wortlaut veröffentlichen.</p>
<p>Somit ist herrscht selbst in einem Internet, welches nach den Vorstellungen der schärfsten Datenschützer konzipiert wurde, eine Privatsphäre wie direkt unter einer Überwachungskamera – zu deren Aufzeichnungen aber nur die eigenen Freunde Zugriff haben. In wie fern man das als privat ansehen möchte, ist jedem selbst überlassen. Einen Einblick, wie dieses Maximalmaß erreicht werden kann, zeigt die Free Software Foundation. Dort werden die Daten der Mitglieder zwar online verwaltet, allerdings werden sie blind geändert und nicht einmal dem Mitglied selbst im Webinterface angezeigt. Dort heißt es:</p>
<blockquote><p>Although we try to make this website as safe as possible, no website will ever be considered &#8222;secure for personal data&#8220; by us. That is why the system running this website does not store your personal data. All data are stored on another machine that is both physically and network-wise secured. For that reason, it is not possible to show your settings on this page.</p></blockquote>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Im Internet ist ein Maß an Privatsphäre, wie wir es offline gewöhnt sind, nicht mit dem Komfort zu erreichen, den die meisten Nutzer einfordern. De Facto handelt es sich bei „Privatsphäre-Einstellungen“ um Augenwischerei, die dem Nutzer eine nicht vorhandene Vertraulichkeit suggerieren soll, damit er mehr Daten Preis gibt, als er sonst würde. Eine Veröffentlichung nur für eine begrenzte Gruppe ist nur schwer machbar<sup>[<a href="#datenschutz-mythen-n-4" class="footnoted" id="to-datenschutz-mythen-n-4">4</a>]</sup>. Da das Netz aber entgegen dem etablierten Mythos sehr wohl vergisst, sind die Folgen wahrscheinlich nicht so schlimm, wie uns einige Menschen glauben machen wollen. Der Schritt jedoch, aus diesen Erkenntnissen eine Post-Privacy-Bewegung zu begründen, in der man alles nach außen kehrt, ist mindestens gewagt. Nur, weil es im Internet keine Privatsphäre gibt, muss man sie nicht auch sonst abschaffen.</p>

<ol class="footnotes">
	<li class="footnote" id="datenschutz-mythen-n-1"><strong><sup>[1]</sup></strong>Auf die zweifelhaften „Möglichkeiten“ von DRM möchte ich hier nicht eingehen, da sie den meisten Menschen ohnehin nicht zur Verfügung stehen.<a class="note-return" href="#to-datenschutz-mythen-n-1">&#x21A9;</a></li>
	<li class="footnote" id="datenschutz-mythen-n-2"><strong><sup>[2]</sup></strong>Womöglich lassen sich sogar Parallelen zwischen der Verdrängung und dem Streisand-Effekt belegen.<a class="note-return" href="#to-datenschutz-mythen-n-2">&#x21A9;</a></li>
	<li class="footnote" id="datenschutz-mythen-n-3"><strong><sup>[3]</sup></strong>Über Ende-zu-Ende-Verschlüsselung werde ich wohl demnächst mal schreiben. Ein Anlass dazu wird sich bestimmt bald ergeben.<a class="note-return" href="#to-datenschutz-mythen-n-3">&#x21A9;</a></li>
	<li class="footnote" id="datenschutz-mythen-n-4"><strong><sup>[4]</sup></strong>Auch hier wären wir wieder beim Thema DRM. Und wenn man auf den Versuch von nach Ländern gestaffelten Releasedaten schaut, sieht man, dass auch dieser Versuch selbst bei gigantischen Budgets nur sehr begrenzt funktioniert.<a class="note-return" href="#to-datenschutz-mythen-n-4">&#x21A9;</a></li></ol>
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		<title>Sony und der gläserne Gamer</title>
		<link>https://patrikschoenfeldt.de/2011/05/sony-und-der-glaserne-gamer/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrik Schönfeldt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 May 2011 08:28:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Games]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Sony]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor über zwei Wochen wurden Sony die Daten von rund 77 Millionen Kunden gestohlen, um weiteren Schaden zu vermeiden wurde das PlayStation Network kurzerhand vom Netz getrennt. Die Abschaltung bemerkten die Kunden sofort: Sie konnten unter anderem online erworbene Medien nicht mehr nutzen. Den Grund, das Datenleck, gab Sony erst eine Woche später zu. Und &#8230; <a href="https://patrikschoenfeldt.de/2011/05/sony-und-der-glaserne-gamer/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Sony und der gläserne Gamer</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor über zwei Wochen wurden Sony die Daten von rund 77 Millionen Kunden gestohlen, um weiteren Schaden zu vermeiden wurde das <em>PlayStation Network</em> kurzerhand vom Netz getrennt. Die Abschaltung bemerkten die Kunden sofort: Sie konnten unter anderem online erworbene Medien nicht mehr nutzen. Den Grund, das Datenleck, gab Sony erst eine Woche später zu. Und man gelobte Besserung: Man wollte einen Sicherheitschef einstellen. Den Kunden wurde als Entschädigung ein Monat <em>PlayStation-Plus-Service</em> geschenkt. Jetzt, kurz vor dem geplanten Neustart des Netzwerks, musste Sony den Verlust weiterer Kundendaten zugeben: Betroffen sind knapp 25 Millionen PC-Accounts von <em>Sony Online Entertainment</em>-Spielen. Die SOE-Systeme wurden gestern heruntergefahren. Insgesamt sind also etwa 100 Millionen Datensätze entwendet worden.</p>
<p>Bei den entwendeten Daten handelt es sich <a href="http://www.gamestar.de/spiele/dc-universe-online/news/sony_online_entertainment_hack,44494,2322639.html">laut Gamestar</a> um Namen, Geburtsdaten, Adressen, E-Mail-Adressen sowie zum Teil Konto- und Kreditkarteninformationen der Benutzer. Die <em>Digitale Gesellschaft</em> fordert als Reaktion hierauf <a href="http://digitalegesellschaft.de/2011/05/sony-und-co-verstoesse-gegen-datensicherheit-und-datenschutz/">harte Strafen bei Datenlecks</a>: Kunden sollen Recht auf Sammelklage bekommen und Konzerne das Risiko ihrer „Datenschutzschlampereien“ selbst tragen. Berechtigte Forderungen.</p>
<p>Doch zwei Fragen wurde bisher noch nicht gestellt: Wofür braucht Sony die ganzen Daten? Und: Warum geben die Nutzer sie her? Datensammelei ist in: Vorratsdatenspeicherung, Volkszählung, Facebook, PayBack, Google, jeder sammelt, je mehr, desto besser. Wissen ist Macht. Und selbst wenn es sich die Datenhalde doch als unnützes Wissen herausstellen sollte, stört es nicht weiter. Daten sind billig und Datensammelei stört kaum jemanden; die Nutzer können es gar nicht abwarten, ihre Daten los zu werden: Hier ne Kundenkarte, da ein Probeabo, dort ein „Like“. Aus Bequemlichkeit werden die Kreditkartendaten online gespeichert. Man könnte fast sagen: Es musste so kommen. Da rieseln sie nun, die Kundendaten. Die Kontrolle ist verloren. Und ändern will eigentlich auch niemand etwas: Sony hätte besser aufpassen sollen, stellt nun einen neuen Aufpasser für den Datenberg ein. Noch heißt es also: Weiter so!</p>
<p><figure id="attachment_119" aria-describedby="caption-attachment-119" style="width: 300px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/trophy.png"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/trophy-300x66.png" alt="" title="Data Trophy" width="300" height="66" class="size-medium wp-image-119" srcset="https://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/trophy-300x66.png 300w, https://patrikschoenfeldt.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/trophy.png 990w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-119" class="wp-caption-text">User geben ihre Daten bereitwillig her</figcaption></figure><br />
Die Forderungen nach härteren Strafen für Datenlecks, nach leichter zu erreichendem Schadensersatz, mögen nach Rache klingen, nach blutiger Vergeltung. Doch sie könnten ein Weg sein, Skandale wie diesen in Zukunft im Vornherein zu vermeiden. Die Industrie reicht den eigenen Kunden den verbotenen Apfel: Wer die Hosen nicht runter lässt, darf nicht mitspielen. Wenn die Vertreibung des Nutzers aus dem Paradies Privatsphäre die Konzerne plötzlich etwas kostet, könnte deren Wissbegierde in Zukunft abnehmen. Wofür muss Sony überhaupt wissen, wo ich wohne?</p>
<p>Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) möchte zu diesem Zweck ein Datenschutz-Siegel einführen. <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Politiker-fordern-besseren-Datenschutz-bei-Sony-und-Apple-1236948.html">Laut Heise meint sie</a>, die Unternehmen würden mehr auf Datenschutz und -sicherheit achten, wenn sie durch eine Herabstufung beim Datenschutzsiegel massive Einbußen bei den Kundenzahlen und beim Renommee fürchten müssen. Malte Spitz (Grüne) fordert auf Twitter eine grundsätzliche <a href="http://twitter.com/#!/maltespitz/status/65675659510431745">Abkehr von der Datenanhäufung</a>. Doch das ist nur zu erreichen, wenn das Durchleuchten der Kunden einen merklichen wirtschaftlichen Schaden erzeugt. Sei es durch hohe Strafen bei (unvermeidlichen) Datenlecks, sei es durch fernbleibende Kunden.</p>
<p>Solange es keine Regelung gibt, die unnötige Datenhalden bestraft, muss sich der Nutzer selber genau eine Frage stellen: Warum muss ich meine Daten überall eintragen? Vielleicht kann der Datenskandal hier zu einem Umdenken führen. Wenn wir aber nur auf Sony zeigen und unsere Daten weiter fröhlich in Die Welt blasen, wird sich nichts ändern. In diesem Sinne sind wir auch alle ein bisschen selber Schuld.</p>

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		<title>Über diesen Blog</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrik Schönfeldt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Mar 2008 21:06:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[meta]]></category>
		<category><![CDATA[bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Individualismus]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
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					<description><![CDATA[Zunächst ein Mal möchte ich darlegen, warum ich überhaupt bloggen will: Der Grund ist denkbar einfach. Ich habe eine Meinung und möchte sie der Welt offenbaren. Daher wird nun von einer weiteren Stelle aus auf die Welt eingeredet. Hoffen wir, dass das Sprachwirrwarr der Blogosphäre sie nicht ertauben lässt, sondern dass sich aus der Interferenz &#8230; <a href="https://patrikschoenfeldt.de/2008/03/uber-diesen-blog/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Über diesen Blog</span> weiterlesen</a>]]></description>
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<p>Zunächst ein Mal möchte ich darlegen, warum ich überhaupt  bloggen will: Der Grund ist denkbar einfach. Ich habe eine Meinung und  möchte sie der Welt offenbaren. Daher wird nun von einer weiteren Stelle  aus auf die Welt eingeredet. Hoffen wir, dass das Sprachwirrwarr der  Blogosphäre sie nicht ertauben lässt, sondern dass sich aus der  Interferenz vieler leiser Stimmen eine laute ergibt.</p>
<p>Als Titel dieses Blogs habe ich „Linkskapitalismus“ gewählt.  Normalerweise nenne ich mich einen anarchistischen Kapital-Kommunisten,  aber das soll eigentlich nur sagen, dass ich mich ungern in eine  Schublade stecken lasse. Da ich mich aber gerne mit dem Individuum als  Teil des ökonomischen Gefüges auseinandersetze, habe ich diesen Titel  gewählt. Links ist als Gegenteil von reaktionär oder konservativ zu  sehen, aber auch als Zeichen, dass der Mensch im Mittelpunkt steht,  sowie als Huldigung von Gemeinschaft sowie Solidarität. Ich hoffe, dass  ich nicht zu sehr von diesem Thema abkomme, aber so etwas kann ich nicht  vorhersagen. Der Inhalt wird aber auf jeden Fall das Individuum  betreffen, denn anders ist es gar nicht möglich. Eine wie auch immer  geartete Gesamtheit oder Gruppe muss sich unweigerlich aus einzelnen  Elementen zusammensetzen. Wie ihr in meiner Motivation schon erfahren  konntet, interessiere ich mich zudem für Privatsphäre und den Schutz der  selbigen. Ich halte sie für unersetzlich Wichtig für unsere  Gesellschaft, denn Privatsphäre schützt das Individuum als solches; und  nur durch Unterschiede kann die Welt vorankommen. <em>Etwas gleiches kann nie besser sein.</em></p>
<p>Wie ihr bemerkt habt, ist hier viel Philosophie zu erwarten.   Einzelne Einträge sollten daher in sich schlüssig sein, ich erhebe aber  keinen Absolutheitsanspruch auf das hier Geschriebene, es ist eher eine  Sammlung von Ideen, die mir richtig und wichtig erscheinen.</p>
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