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	<title>Tradition &#8211; Patriks Blog</title>
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		<title>Ungläubig mit der Vorhaut schütteln</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrik Schönfeldt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jul 2012 08:49:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[An der aktuellen Debatte um die Beschneidung nach jüdischer und muslimischer Tradition gibt es einen Punkt, der mich ganz gewaltig stört: Ständig wird die Religionsfreiheit der Eltern gegen die körperliche Unversehrtheit des Jungen abgewogen. Vor allem Beschneidungsgegner werfen den Befürwortern vor, sich nicht in die Lage des Kindes zu versetzen. Dabei machen sie den selben &#8230; <a href="https://patrikschoenfeldt.de/2012/07/unglaubig-mit-der-vorhaut-schutteln/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Ungläubig mit der Vorhaut schütteln</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>An der aktuellen Debatte um die Beschneidung nach jüdischer und muslimischer Tradition gibt es einen Punkt, der mich ganz gewaltig stört: Ständig wird die Religionsfreiheit der Eltern gegen die körperliche Unversehrtheit des Jungen abgewogen. Vor allem Beschneidungsgegner werfen den Befürwortern vor, sich nicht in die Lage des Kindes zu versetzen. Dabei machen sie den selben Fehler: Keine Rolle scheint die (spätere) Religiosität der Beschnittenen zu spielen.<span id="more-400"></span></p>
<p>Zu beiden Religionen gehört nämlich nicht nur, seine Nachkommen zu beschneiden, sondern auch selbst (seit der Kindheit) beschnitten zu sein. Gehen die Eltern also davon aus, dass ihr Kind einmal die selbe Religion annehmen wird, wie sie selbst, handeln sie eindeutig im Sinne des Kindes. Man könnte sogar noch weiter gehen: Nimmt man die früh entfernte Vorhaut als integralen Bestandteil einer Religion an, so hätten die Sorgeberechtigten die Religionsfreiheit ihres Sohnes <em>durch unterlassene Beschneidung verletzt</em>, denn diesem ist es nun verwehrt, ein „guter“ Jude oder Moslem zu werden.</p>
<p>https://twitter.com/sixtus/status/226039970094256129</p>
<p>Geprägt ist die Diskussion also von einem verfallenden Verständnis für Religion an sich. Ganz unbewusst geht man vielleicht sogar davon aus, dass jüngere Menschen ohnehin Agnostiker oder gar Atheisten werden, denen – überspitzt formuliert – ihre Vorhaut mehr wert ist als ihre Seele. Um einen Bezug zum in diesen Breiten wohl etwas geläufigeren christlichen Riten herzustellen: Eigentlich sollte zunächst die Frage beantwortet werden, ob es sich bei der Beschneidung von Jungen um eine Tradition (wie Fisch am Freitag) handelt, oder ob sie auf einer Stufe mit einem Sakrament (Taufe, Abendmahl, …) steht. Eine <a href="http://joergrupp.de/bist-du-ein-vorhautgegner/">sekuläre Diskussion</a> über ein religiöses Thema wird kaum zu einer Lösung führen.</p>

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